| Moderne Hydraulikaggregate für Wasserkraftanlagen sind mit einem Druckspeicher ausgerüstet. Durch den richtig dimensionierten Druckspeicher kann die Hydraulikpumpe im intermittierenden Betrieb und somit energiesparend gefahren werden. Hierdurch werden speziell im Netzparallelbetrieb die Regelverluste der Turbine vernachlässigbar. |
Der Druckspeicher muss so groß dimensioniert werden, dass er auch bei einem unvorhergesehenen Netzausfall, speziell wenn er gerade nachgeladen wird, immer noch genügend Speicherdruck hat um die Turbine sicher zu schließen. Bei Inbetriebsetzungen und Anlagentests lässt sich diese Funktionssicherheit leicht im Zusammenspiel mit der Turbine prüfen.
Wichtig ist auch, dass ein Sicherheitskreis über zusätzlich vorhandene Notschlußventile jederzeit in der Lage sein sollte, auch beim Verklemmen eines Wegeventils oder einer Fehlansteuerung die Turbine jederzeit sicher zu schließen.
Unsere Hydraulikaggregate werden an die anzusteuernden Turbinen bedarfsgerecht angepasst. Bei Kaplanturbinen sollten generell Proportionalventile vorgesehen werden. Auch bei Turbinen die im Inselbetrieb die Stromversorgung aufrechterhalten müssen, sind Proportionalventile zur guten Frequenzhaltung im Zusammenspiel mit dem Turbinenregler unerlässlich. Bei der Nachrüstung von Durchströmturbinen mit Schließgewichten, lassen sich häufig recht preiswerte Hydraulikaggregate ohne Stickstoffspeicher effektiv verwenden. Bei kleinen einfach geregelten Turbinen in Wasserkraftwerken bieten sich alternative Regelungen mit Elektrostellantrieben bzw. Servomotoren aus Kostengründen an. | |