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Die Stromerzeugung aus Wasserkraft ist mit Abstand eine der umweltfreundlichsten Energieumwandlungen:
Da es sich um regenerative Energieerzeugung handelt, wird keiner unserer immer knapper werdenden Rohstoffe aufgebraucht.
Leider stösst die Genehmigung von Wasserkraftwerken bei einem grossen Teil unserer für den Umweltschutz engagierten Mitbürger auf nahezu leidenschaftliche Ablehnung.
Sicherlich stellt jeder Spatenstich eine Veränderung der Natur dar: Wasserkraftwerke bilden einen nicht unerheblichen Eingriff in die Natur, da Bäche und Flüsse durch den erforderlichen Aufstau in ihrer Fliessgeschwindigkeit nachhaltig beeinflusst werden können. Hierdurch kann, bei grösseren Kraftwerken, der Grundwasserspiegel verändert werden - was sowohl mit positiven als auch negativen Folgen verbunden ist. In der Natur ist es durchaus über Jahrmillionen ganz normal gewesen, dass Flussläufe z.B. durch Geröllmassen, Sandbänke oder durch Dämme bauende Biber sich nachhaltig veränderten. Auf diese Art der Umweltbeinflussung kann sich auch heute noch die Natur kurzfristig gut einstellen.
Für jedes nicht gebaute oder nicht wieder in Betrieb gesetzte Wasserkraftwerk müssen - bei weiterhin steigendem Energiebedarf - Kraftwerke mit fossilen und anderen nicht regenerierbaren Rohstoffen (Öl, Kohle, Gas, Uran usw.) errichtet bzw. weiter betrieben werden!
Wasserkraftwerke haben im Vergleich zu Kraftwerken, die fossile Brennstoffe (Öl, Gas und insbesondere Kohle) verarbeiten, den erheblichen Vorteil der Vermeidung von Schadstoffen: Bei der Verbrennung von 1kg deutscher Steinkohle entstehen ca. 3kg CO2. Überschlägig kann somit pro erzeugter Kilowattstunde 1kg CO2 angesetzt werden. Ein Klein - Wasserkraftwerk mit einer Leistung von 100 kW verhindert somit pro Jahr etwa 650.000 kg CO2 Produktion. Es trägt also einen erheblichen Anteil gegen eine Aufheizung unserer Erdatmosphäre bei.
Der Energiebedarf wird selbst bei grössten Anstrengungen und Einsparungen in Deutschland - und erst recht weltweit aufgrund der Bevölkerungsexplosion - langfristig ansteigen!
Haben Sie sich einmal überlegt, dass für 10.000.000 PC mit einem Energieverbrauch von nur 150 Watt bereits ein Kraftwerk mit einer Gesamtleistung von 1.500.000 kW (1500 MW) benötigt wird? Für die gleiche Anzahl von Fernsehern nochmals 1.500.000 kW, für 10 Mio Kaffeemaschinen nochmals 7.000.000 kW (7.000MW) usw. usw. Die CO2 Einsparung bei einer Stromerzeugung zum Beispiel von 10 MW durch Wasserkraftwerke beläuft sich dann auf 65.000 Tonnen/Jahr.
Walcher automatisiert seit über 45 Jahren Wasserkraftwerke. Wir planen und liefern alle elektrischen Komponenten, die zum wärterlosen Betrieb eines vollautomatischen Kraftwerkes benötigt werden.
Weitere Informationen zu diesem Bereich finden Sie unter Walcher Kraftwerkstechnik
Da unserer aller Natur Ressourcen nachhaltig geschont werden sollen, werden in unserem Hause ebenfalls auf dem Sektor Energie-Management intensiv neue Produkte und die dazu anwenderfreundliche Software entwickelt und produziert.
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21 09.05.2008